Pro Bahn will sich an der Aktion „Sicher unterwegs“ beteiligen

Der Fahrgastverband „Pro Bahn“ wird sich an der von der Verkehrsgewerkschaft GDBA ins Leben gerufenen Aktion „Sicher unterwegs“ beteiligen. Das haben dessen Bundesvorsitzender, Karl-Peter Naumann, und GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel bei einem Gespräch in Frankfurt vereinbart.

Bild: GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel im Gespräch mit dem Bundesvorsitzenden von Pro Bahn, Karl-Peter Naumann (rechts) und dem Pressesprecher der Organisation, Hartmut Buyken (Bildmitte).

„Mehr Sicherheit in den Verkehrsunternehmen ist für alle Beteiligten wichtig“ lautete das Fazit des konstruktiven Gedankenaustauschs. Sowohl die berechtigten Interessen der Beschäftigten, wie auch die der Reisenden müssten gewahrt werden.

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET arbeiten in dieser Frage schon lange zusammen; mit „Pro Bahn“ sollen jetzt verstärkt auch die Wünsche und Sorgen der Fahrgäste in das bundesweit Beachtung findende Projekt „Sicher unterwegs“ einfließen.

Um die Fragen der Zusammenarbeit zu intensivieren haben Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Fahrgastverband „Pro Bahn“ vereinbart, sich in nächster Zeit zu einem intensiven Gedankenaustausch zu treffen.

GDBA und TRANSNET haben im vergangenen Jahr zahlreiche Mitarbeiter in Verkehrsunternehmen befragt, wie sicher sie ihren Arbeitsplatz empfinden und ob sie schon einmal mit Gewalt durch Reisende konfrontiert wurden. Die – zum Teil – erschreckenden Ergebnisse wurden in einer Broschüre zusammengefasst. Mit daraus abgeleiteten Forderungen, etwa bei Ausschreibungen von Verkehrsleistungen dem Aspekt Sicherheit mehr Bedeutung beizumessen – haben GDBA und TRANSNET im Anschluss alle Landesverkehrspolitiker und Verkehrsverbünde in Deutschland konfrontiert.

Beim internationalen Aktionstag der ETF, Ende April dieses Jahres, wurden zudem an zahlreichen Bahnhöfen in Deutschland Fahrgäste nach ihrem persönlichen Eindrücken im Hinblick auf die Sicherheit beim Reisen befragt. Die Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht.

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