Positive Bilanz bei allen Mitgliederversammlungen - Neugründung einer Verkehrsgewerkschaft mehrheitlich begrüßt

Positive Bilanz bei allen Mitgliederversammlungen
Positive Bilanz bei allen Mitgliederversammlungen

Die Entscheidung liegt nun bei den stimmberechtigten Delegierten. Ende Oktober fand in Gelsenkirchen die letzte von insgesamt zehn Mitgliederversammlungen statt. Das Fazit, das gezogen werden kann, ist mehr als positiv. Neben einigen kritischen Stimmen, die es immer wieder gab, sprach sie die Mehrheit der jeweils Anwesenden stets mit deutlicher Mehrheit für die geplante Verschmelzung mit der Transnet aus.

Bundesweit hatte der Vorstand der Verkehrsgewerkschaft GDBA die Mitglieder zu einer offenen und intensiven Diskussion eingeladen. "Die neue Verkehrsgewerkschaft wird nur erfolgreich sein, wenn alle von der Richtigkeit unseres Handelns überzeugt sind", hatte GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel immer wieder deutlich gemacht. Fragen gab es viele, immer wieder auch Bedenken, am Ende einer jeden Veranstaltung aber gab es von den Anwesenden einen klaren Auftrag: Die GDBA soll am 30. November 2010 mit der Transnet verschmelzen.

"Unsere Verkehrsgewerkschaft GDBA wird dabei nicht untergehen", stellte Klaus-Dieter Hommel fest. Alles, was uns wichtig war und wichtig ist, haben wir in die Satzung der neuen Gewerkschaft, die "Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft" (EVG) heißen soll, geschrieben. Die EVG wird sich für die Rechte und Fortentwicklungsmöglichkeiten der Beamten einsetzen, in der EVG finden sie Senioren eine Heimat und die Arbeitnehmer wissen dank der Tarifgemeinschaft von TRANSNET und GDBA schon lange, wie erfolgreich die Zusammenarbeit beider Gewerkschaften für sie ist.

Nachdem die höchsten Gremien beider Gewerkschaften die neue Satzung und den neuen Namen als Beschlussempfehlung an die Gewerkschaftstage verabschiedet haben, ist es nun an den Delegierten, die Verschmelzung beider Gewerkschaften Realität werden zu lassen. Am Dienstag, den 30. November 2010, müssen 75 Prozent der anwesenden, stimmberechtigten Delegierten der GDBA Ja zu diesem Antrag sagen.

"Die neue Verkehrsgewerkschaft stellt sich den Herausforderungen der Zukunft, als neue Verkehrsgewerkschaft werden wir in Zukunft noch erfolgreicher sein", so GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel.


 

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