Regierung räumt ein: Zentrale Schienenprojekte ohne Finanzierung
Allianz pro Schiene fordert Verkehrskonzept des Bundes

In der Debatte um die Zukunft der Schieneninvestitionen hat das Bundesverkehrsministerium erstmals eingeräumt, dass viele Neu- und Ausbau-Projekte, die nach dem Bundesverkehrswegeplan zum Vordringlichen Bedarf zählen, nicht gesichert sind. Auf einem parlamentarischen Abend der Allianz pro Schiene am 04.03.2010 in Berlin wurde eine entsprechende Ministeriumsliste erstmals öffentlich diskutiert. Gemeinsam mit Bahnchef Rüdiger Grube erläuterte der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses Winfried Hermann, dass zentrale Projekte aus allen Wachstumsbereichen des Schienenverkehrs betroffen seien.
 
Nach Berechnungen der Deutschen Bahn müsste der Bund 1,8 Milliarden Euro pro Jahr einsetzen, um die Projekte des Vordringlichen Bedarfs bis 2025 umzusetzen. Tatsächlich plane das Verkehrsministerium bisher nur mit 1,2 Milliarden Euro pro Jahr. „Zwischen Verkehrswegeplan-Wunschliste und den vom Bund bereit gestellten Finanzmitteln klafft eine riesige Lücke“, kommentierte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege. Die Regierung müsse „jetzt schnellstmöglich die Vorhaben priorisieren – auch verkehrsträgerübergreifend“.
 
Die vollständige Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie unter:
 
http://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/2010/11-schienenprojekte-ohne-finanzierung/

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA gehört zu den Gründungsmitgliedern der Allianz pro Schiene. Vorsitzender ist unser Bundesvorsitzender, Klaus-Dieter Hommel.

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