Masterplan Güterverkehr: Bahnverbände kritisieren "Neujustierung"

Die drei großen Bahnverbände halten die vom Bundesverkehrsministerium öffentlich als "Neujustierung" verkaufte Amputation des Masterplans Güterverkehr und Logistik für nicht sachgerecht.

In einem Brief an den Logistikbeauftragten der Bundesregierung und federführenden Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer (CSU) kritisieren führende Vertreter von Allianz pro Schiene, des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) und des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), dass inzwischen auch das Ziel "Mehr Verkehr auf Schiene und Binnenwasserstraße" ersatzlos gestrichen worden sei.

"Dies können wir in keiner Weise nachvollziehen", heißt es in dem Brief. Die Bahnverbände sehen darin nicht nur eine Abkehr von Aussagen des Koalitionsvertrages. "Unter dem Deckmäntelchen der Neujustierung wird der integrative Ansatz des alten Masterplans einseitig ausgeschlachtet, entkernt und zurechtgestutzt", sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Mittwoch in Berlin. Der um wesentliche Ziele reduzierte Masterplan sei nicht mehr geeignet, die zentralen Probleme des Verkehrs zu benennen, geschweige denn zu lösen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter: www.allianz-pro-schiene.de

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