Betriebsratswahl DB AG und Verkehrswirtschaft:
GDBA und Transnet  gewinnen - Votum für Interessenvertretung „aus einem Guss“

GDBA und Transnet gehen als Sieger aus den Betriebsratswahlen im DB-Konzern hervor. Die Kandidaten beider Gewerkschaften gewannen 80 Prozent aller Mandate. Dies sei ein Votum für eine Interessenvertretung aus einem Guss, so die beiden Gewerkschaften. Sie waren in zahlreichen Betrieben mit gemeinsamen Listen angetreten. Damit sei auch ein erster Testlauf für die geplante neue Gewerkschaft gelungen.
 
Die Gewerkschaften TRANSNET und GDBA gehen als Sieger aus den Betriebsratswahlen im DB-Konzern hervor. Die Kandidaten beider Gewerkschaften gewannen nach dem vorläufigen Endergebnis 2392 von 3001 Mandaten. Das ist eine Quote von 80 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 71 Prozent. Die beiden Gewerkschaften werteten das als „ein überzeugendes Votum der Beschäftigten für eine Interessenvertretung aus einem Guss“, so GDBA-Vize Peter Tröge und TRANSNET-Vorstand Reiner Bieck.
 
„Die Beschäftigten haben damit gezeigt, dass sie die Vertretung von Einzelinteressen als eine Sackgasse ansehen“, so Tröge und Bieck. „Anders als andere Organisationen sind wir für alle Beschäftigtengruppen da, egal wo sie arbeiten und wie viele Streifen sie auf der Schulter haben.“ Auch die hohe Wahlbeteiligung sei positiv zu sehen. Mit Blick auf das kürzlich gewählte „Unwort des Jahres“ sagten Bieck und Tröge: „Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind offenbar froh, dass sie ‚betriebsratsverseucht’ sind und haben das auch offen und deutlich dokumentiert.“ 
 
GDBA und Transnet traten in zahlreichen Betrieben mit gemeinsamen Listen an. „Damit ist ein erster Testlauf für die geplante neue Gewerkschaft gelungen“, resümierten Bieck und Tröge. Die neue Gewerkschaft soll Ende des Jahres durch Verschmelzung von GDBA und Transnet gegründet werden.

Das gute Wahlergebnis sei jetzt Ansporn für die neu gewählten Interessenvertreter. „Wir werden ihnen jede Unterstützung geben, damit sie ihren Vertrauensvorschuss einlösen können.“ Die beiden Gewerkschafter erinnerten daran, dass sie unter dem Motto „Gemeinsam stark für alle“ in den Wahlkampf gezogen sind. „Das war kein Strohfeuer, sondern wir wollen das Motto gemeinsam mit unseren Betriebsräten jetzt auch weiterhin in der täglichen Praxis umsetzen.“

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