DB Tarifrunde: Auftakt am 12. Juli - Forderungspaket im Gesamtvolumen von sechs Prozent

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der DB AG beginnen am 12. Juli. Verkehrsgewerkschaft GDBA und Transnet treffen sich dazu mit der Arbeitgeberseite um 9 Uhr in Frankfurt. Die Gewerkschaften fordern Verbesserungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent. Zentrales Thema ist zudem die Schaffung eines Branchen-Tarifvertrages für den Schienenpersonen-Nahverkehr.

Tagungsort ist das Marriott Hotel in der Hamburger Allee. Beide Gewerkschaften fordern Verbesserungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent. "Es muss reale Einkommenserhöhungen geben, wir wollen aber außerdem eine Reihe weiterer Verbesserungen durchsetzen, auch in den Bereichen Arbeitszeit und Zulagen", erklärten GDBA-Vize Heinz Fuhrmann und der TRANSNET-Vorsitzende Alexander Kirchner. Beide verwiesen in diesem Zusammenhang auf die "satten Gewinne des Vorjahres und die guten Zahlen in diesem Jahr." Zentrales Thema der Tarifrunde ist die Schaffung eines Branchen-Tarifvertrages für den Schienenpersonen-Nahverkehr (SPNV). "Tarifflucht, Leiharbeit und Lohndumping im SPNV müssen ein Ende haben", machten Fuhrmann und Kirchner deutlich. "Da die Politik scheinbar nicht in der Lage ist, dies über Tariftreuegesetze oder ähnliche Regelungen bei Vergaben im SPNV zu verhindern, werden wir dies über den Branchen-Tarifvertrag regeln", kündigten die beiden Gewerkschafter an.

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