Auftakt zu Tarifverhandlungen bei der DB

Auftakt zu Tarifverhandlungen bei der DB

In Frankfurt haben am Montag die Tarifverhandlungen für rund 165.000 Beschäftigten der Deutschen Bahn begonnen. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die TRANSNET wollen Forderungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent durchsetzen. Dazu zählen reale Einkommensverbesserungen, aber auch Verbesserungen bei Zuschlägen und Zulagen. Ebenso verlangen unsere Gewerkschaften ein echtes Jobticket.

Vor Beginn der Gespräche stellte der TRANSNET-Vorsitzende Alexander Kirchner klar, "das Sommermärchen ist vorbei, jetzt geht es um harte Fakten, wir wollen echte Verbesserungen durchsetzen". GDBA-Vize Heinz Fuhrmann unterstrich, es müsse "akzeptable Einkommenserhöhungen geben." Beide machten zudem deutlich, dass ein Branchen-Tarifvertrag das Maß der Dinge sei. Lohn- und Sozialdumping im Schienenpersonen-Nahverkehr müsse Einhalt geboten werden.

Die Forderung richte sich allerdings nicht nur an die Nichtbundeseigenen Bahnen. Auch die DB leiste der Abwärtsspirale Vorschub. Sie habe bereits zahlreiche Billigtöchter gegründet und sich mit diesen in den zurückliegenden Jahren um Ausschreibungen beworben.

 

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