Sicher unterwegs: Aktion von TRANSNET und GDBA trägt weitere Früchte

Die von TRANSNET und GDBA gestartete Aktion "sicher unterwegs" trägt weitere Früchte. Immer mehr Bundesländer wollen den Einsatz von Zugbegleitern im Schienenpersonen-Nahverkehr vorschreiben. Das sichert und schafft Beschäftigung. Außerdem wird das Reisen sowohl für Beschäftigte wie auch für Kunden- noch sicherer. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET hatten mit zahlreichen Aktionen immer wieder verstärkten Personaleinsatz zur Erhöhung der Sicherheit gefordert. Anlass sind die zahlreichen zum Teil brutalen Übergriffe auf Beschäftigte der Bahnunternehmen.

Jüngst ist das Land Niedersachsen den gemeinsamen Forderungen nachgekommen, mehr für die Sicherheit zu tun. So wird es auf der Basis des neuen, ab Dezember 2012 geltenden Verkehrsvertrages für die S-Bahn Hannover deutlich mehr Zugbegleiter geben. Lag deren Quote in der S-Bahn bisher bei 40 Prozent, wird diese künftig bei 60 Prozent liegen. In den Nachtstunden, zwischen 22 Uhr und 6 Uhr, müssen alle Bahnen mit Zubegleitern fahren. Zudem werden alle Fahrzeuge mit Videokameras ausgerüstet. Auch Baden-Württemberb will in Kürze ähnlich vorgehen. Bei den geplanten Ausschreibungen soll das regelmäßige Mitfahren von Zugbegleitern verbindlich geregelt werden. Längere Züge, die weitere Entfernungen zurücklegen, sollen kontinuierlich rund um die Uhr mit Zugbegleitern besetzt sein, heißt es aus dem Stuttgarter Verkehrsministerium.

Das, so GDBA-Vize Peter Tröge, ist auch ein Erfolg unserer Aktion "Sicher unterwegs".

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