Bundespräsident fordert Verkehrswende

Die Allianz pro Schiene begrüßt die verkehrspolitische Ruck-Rede, die Bundespräsident Horst Köhler am Donnerstag in München gehalten hat. In einem Schreiben hat GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Allianz pro Schiene Köhler unterdessen für seine klaren Worte gedankt und den Bundespräsidenten zu einem Dialog mit der Allianz eingeladen.

Auf einem Empfang des ADAC hatte Köhler eine Verkehrswende gefordert. „Mobilität, so wie wir sie heute praktizieren, ist nicht zukunftsfähig“, hatte der Bundespräsident gesagt und auf die weltweiten Folgen der exzessiven Autonutzung hingewiesen. „Um in Zukunft mobil zu bleiben – und auch, um die Mobilität von Menschen in ärmeren Ländern zu verbessern, müssen wir umdenken. Und zwar grundlegend.“ Statt Absichtserklärungen solle der öffentliche Nah- und Fernverkehr ausgebaut werden, „er gehört ins Zentrum unserer Mobilitätspolitik“, verlangte Köhler vor hochrangigen Funktionären des ADAC in München.

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