Vertrauensverlust nicht zulassen

Der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, wehrt sich gegen aktuelle Medienberichte, in denen Betriebsräte und Gewerkschaften verunglimpft werden. „Ich erspare mir, darüber zu spekulieren, warum solche Artikel gerade jetzt, im Vorfeld der Aufsichtsrats- und Betriebsratswahlen, erscheinen“, so der GDBA-Chef. Die Gründe dafür seien nur allzu offensichtlich.

„Mir ist wichtig, keinen weiteren Vertrauensverlust bei den Beschäftigten des DB–Konzerns entstehen zu lassen“, so Hommel. Vor diesem Hintergrund haben die beiden Vorsitzenden der Gewerkschaften GDBA und TRANSNET den Vorstand für Compliance, Datenschutz und Recht der DB AG, Gerd Becht, schriftlich aufgefordert, die Stichhaltigkeit der erhobenen Vorwürfe zu bewerten und gegenüber den Beschäftigten klarzustellen. Gleichlautende Schreiben gingen an den Vorstandsvorsitzenden der DB AG, Rüdiger Grube, und an Personalvorstand Ulrich Weber.

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