GDBA und TRANSNET fordern die Übernahme aller auslernenden Auszubildenden bei  DB Schenker Rail

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die TRANSNET haben die DB Schenker Rail AG aufgefordert, alle in diesem Jahr auslernenden Azubis zu übernehmen. „Es wäre es unverantwortlich, aus kurzsichtigen Spargründen auf junge und gut ausgebildete Fachkräfte zu verzichten," machten GDBA-Bundesvorstand Gerfried Scholtz und der stellvertretende TRANSNET-Vorsitzende Wolfgang Zell deutlich. Im Sommer 2010 werden knapp 190 junge Leute ihre Ausbildung bei der Güterverkehrstochter der Deutschen Bahn abschließen.   

Die beiden Gewerkschafter wiesen darauf hin, dass nach Aussage aller Experten der Gütertransport auf der Schiene deutlich zunehmen wird. Auch angesichts der Altersstruktur sei eine konsequente Verjüngung der Belegschaft erforderlich.        
 
"Schienengüterverkehr hat Zukunft. Dafür muss das Unternehmen jetzt vorsorgen", erklärten GDBA-Bundesvorstand Gerfried Scholtz und TRANSNET-Vorstand Wolfgang Zell. Deshalb erwarten wir vom Vorstand der DB Schenker Rail endlich ein zukunftsorientiertes Konzept für das Unternehmen. Dazu gehört auch eine entsprechende Personalplanung", erklärten Zell und Scholtz.
 
Aus Sicht der Gewerkschafter gibt es zur Übernahme der Auszubildenden auch aus demografischen Gründen "keine Alternative". Die Güterverkehrssparte habe mit eine der "ungünstigsten Altersstrukturen" im Bahn-Konzern. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten liege bei 50 Jahren. "Angesichts dessen ist eine konsequente Verjüngung erforderlich", machten Zell und Scholtz deutlich.

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