DB Bahn Rheinlandbus: Tarifverhandlungen festgefahren - Warnstreik am Morgen

DemoBusfahrer der Busgesellschaft DB Rheinlandbus haben am Dienstagmorgen am Standort Bottrop vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Hintergrund sind die stockenden Tarifverhandlungen bei dem Unternehmen. Rund 1.000 Kunden der Linien 16, 19 und 29 waren von dem Warnstreik betroffen. Aufgerufen dazu hatten die Gewerkschaften GDBA und TRANSNET.

„Wir bedauern, dass wir auch die Fahrgäste getroffen haben und bitten um Verständnis“, so der Streikleiter von TRANSNET, Erhard Mattes. „Aber es bleibt uns angesichts der Unbeweglichkeit der Arbeitgeberseite keine andere Möglichkeit, als Druck auszuüben.“ Auch nach vier Verhandlungsrunden hat es keine Annäherung gegeben. Die Arbeitgeberseite hatte in der vierten Runde ein Kompromissangebot der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA abgelehnt.

Die Gewerkschaften forderten zuletzt eine Lohnerhöhung von 3,5 % bei einer Laufzeit von 15 Monaten. Die Arbeitgeber wollen die Lohnerhöhung auf 36 Monate strecken. „Dies würde für die Busfahrer eine Erhöhung der Stundenlöhne um 13 Cent pro Jahr bedeuten“, so Erhard Mattes. „Das ist völlig inakzeptabel. Für ihren schwierigen und verantwortungsvollen Job erwarten die Busfahrer eine angemessene Lohnerhöhung.“

 

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