Peinliche Populismus-Panne bei geplanter Arriva-Übernahme –
Schon wieder gelogen, GDL

Die Arbeit im Aufsichtsrat ist mit großer Verantwortung verbunden. Das ist wohl allen Arbeitnehmervertretern in diesen Gremien klar. GDBA und TRANSNET tragen diese Verantwortung schon lange. Und auch die GDL betont gerne, wie kritisch sie sich einbringen will. Doch während unsere Gewerkschaften mit ihren Entscheidungen die Interessen der gesamten Beschäftigten ernsthaft vertreten, streut die GDL den Menschen Sand in die Augen. Schlimmer noch: In blankem Populismus verbreitet sie Lügen.  
 
So erklärt sie, sie habe im Aufsichtsrat gegen die Arriva-Übernahme durch die DB AG gestimmt. Blumig wird begründet, warum dies geschehen sein soll. Die Aussage ist falsch: Ihr Vertreter hat im Aufsichtsrat nicht gegen die Übernahme gestimmt. Und: Vertreter von TRANSNET und GDBA konnten ihre Forderungen durchsetzen. Der GDL-Vertreter hat jedoch nicht einmal Kritik vorgebracht. So funktioniert verantwortungsvolle Arbeit nicht.
 
Und das Lügen hat scheinbar System. Die Organisation behauptet, sie sei erstmals im Aufsichtsrat der DB AG vertreten. Auch das ist  falsch: Bis 2005 saß ständig ein GDL-Vertreter in diesem Gremium.
 Deshalb ist es bei den anstehenden Betriebsratswahlen wichtig, zwischen Populismus und Ehrlichkeit zu unterscheiden. Für Ehrlichkeit stehen die Kandidaten von GDBA und TRANSNET.

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