Schwieriger Verhandlungsauftakt für Branchentarifvertrag SPNV Sondierungen für Niveau und Struktur geplant

In Berlin hat am Dienstag, dem 24. August, die erste Verhandlungsrunde zu einem Branchentarifvertrag SPNV stattgefunden. Daran haben GDBA und TRANSNET sowie auf Arbeitgeberseite Vertreter der Konzerne Veolia, Benex, Arriva, Abellio und Keolis teilgenommen. Erstes Ergebnis: In einer Sondierungsrunde soll die Struktur eines künftigen Branchentarifvertrages geklärt werden.
 
Nach der ersten Verhandlungsrunde erklärten der TRANSNET-Vorsitzende Alexander Kirchner und GDBA-Vize Heinz Fuhrmann:
 
"Die heutige Auftaktrunde hat gezeigt, dass wir am Anfang sehr komplexer und schwieriger Tarifverhandlungen stehen. GDBA und TRANSNET wollen ein Niveau vereinbaren, das bereits heute für rund 90 Prozent der Beschäftigten in der Branche gilt. Dieses Niveau wollen wir für alle Beschäftigten im Schienenpersonen-Nahverkehr (SPNV) durchsetzen. Leider war es heute nicht möglich, von der Arbeitgeberseite eine klare Aussage dazu zu bekommen.
 
In einer Sondierungsrunde wollen wir nun zunächst die Struktur eines künftigen Branchentarifvertrages klären. Dabei werden wir auch eine Datenbasis erarbeiten, die als gemeinsame Grundlage für die weiteren Verhandlungen dienen soll. Auf dieser Basis erwarten wir zur zweiten Verhandlungsrunde eine klare Aussage der Arbeitgeber über das Niveau eines künftigen Branchentarifvertrages. Diese zweite Verhandlungsrunde wird am 14.
September stattfinden.
 
Die heutigen Verhandlungen sind in einer sachlichen und konstruktiven Atmosphäre verlaufen. Wir hoffen und erwarten, dass wir in den kommenden Verhandlungsrunden auch substanziell vorankommen."

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