Arbeitnehmer-Datenschutz: Verbesserung der Arbeitnehmerrechte nützt auch den Unternehmen

Die beiden Vorsitzenden von Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, und Gewerkschaft TRANSNET, Alexander Kirchner, haben den Entwurf eines Arbeitnehmer-Datenschutzgesetzes begrüßt.

"Nur ein zusätzlicher Paragraf im Bundesdatenschutz-Gesetz hätte nicht ausgereicht. Die Skandale der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Daten der abhängig Beschäftigten eines besonderen Schutzes bedürfen", machten beide deutlich. Insofern habe sich der Druck, den nicht zuletzt auch TRANSNET und GDBA ausgeübt hätten, offenbar ausgezahlt.

Eine abschließende Bewertung des Gesetzentwurfes kann es, nach Einschätzung der beiden Gewerkschaftsvorsitzenden, erst nach einer genauen Prüfung geben. Offenbar zieht der Entwurf der Verwendung arbeitnehmer-bezogener Daten enge Grenzen. Dafür spricht auch die erste Reaktion der Arbeitgeber, die hier eine Verschlechterung sehen.

Diese Auffassung ist völlig unverständlich. "Eine Verbesserung von Arbeitnehmerrechten kostet oftmals Geld; sie bedeutet aber stets eine Verbesserung in der Kultur eines Unternehmens und nützt damit auch den Unternehmen selbst", so Hommel und Kirchner.

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