GDBA und TRANSNET machen Druck für Branchen-Tarifvertrag

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA und die Gewerkschaft TRANSNET sind am Mittwoch, den 28. Juli 2010, in Berlin zu weiteren Gesprächen mit den Arbeitgebern über einen Branchen-Tarifvertrag für den SPNV zusammenkommen. Am Tisch saßen die führenden Bahn-Unternehmen in diesem Bereich.

GDBA und TRANSNET machen Druck für Branchen-Tarifvertrag Vor Beginn der Gespräche unterstrich GDBA-Vize Heinz Fuhrmann: "Wir erwarten heute einen Durchbruch. Wir gehen davon aus, dass wir konkret mit diesen Unternehmen in die Verhandlungen kommen". In den Verhandlungen müssten dann die Details ausgehandelt werden, die nötig seien, damit am Ende ein Tarifvertrag für die Beschäftigten in der Branche stehe. Er mahnte zugleich, dass die Arbeitgeberseite nicht zögern dürfe. Ansonsten drohe "die Eskalation".

TRANSNET-Vorstand Reiner Bieck betonte, Ziel sei unter anderem ein einheitliches Einkommensniveau. Dies helfe, den Wettbewerb zu entschärfen. Deshalb würden die Gewerkschaften auch die Allgemeinverbindlichkeit für diesen Tarifvertrag anstreben.

Mitte Juli hatten sich die Gewerkschaften bereits mit den führenden Bahn-Unternehmen und zwei maßgeblichen Arbeitgeberverbänden in Fulda getroffen. Dabei hatten beide Seiten über die Notwendigkeit eines Branchen-Tarifvertrages diskutiert. In diesem Zusammenhang war vereinbart worden, noch einmal zusammenzukommen, um die weiteren Schritte zu klären.




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