"Werkstatt Gewerkschaft" jetzt in Frankfurt und Kassel

Mehr als 200 Betriebe haben die Vorstände von Verkehrsgewerkschaft GDBA und der Gewerkschaft TRANSNET im Rahmen der Reihe „Werkstatt Gewerkschaft “ besucht. Am Mittwoch, den 28. April, wurde die Aktion in Stuttgart und Ulm fortgesetzt, heute, Donnerstag, 29. April, stehen abschließend Kassel und Frankfurt auf dem Programm.

Die Vorsitzenden der beiden Gewerkschaften, Klaus-Dieter Hommel und Alexander Kirchner, konnten eine erste positive Bilanz von „Werkstatt Gewerkschaft“ ziehen: „Wir haben großen Rückhalt für die Gründung einer neuen Gewerkschaft erlebt“, so Hommel. „Es gibt viele Kolleginnen und Kollegen, die bereit sind, diesen Weg nicht nur zu erdulden, sondern zu begleiten und mitzugestalten.“ Für den TRANSNET-Vorsitzenden Alexander Kirchner muss sich die neue Verkehrsgewerkschaft daran messen lassen, „ob sie den Zusammenhalt und die Solidarität zwischen den Berufsgruppen neu belebt oder nicht.“

Immer wieder wünschten sich die Kolleginnen und Kollegen, „dass die neue Gewerkschaft wieder mehr Gesicht in den Betrieben zeigt.“ Zudem solle sich die neue Verkehrsgewerkschaft auch weiterhin „für gute Ausbildung bei der Bahn und die Übernahme der Azubis einsetzen,“ hieß es.

Seit Donnerstagmorgen, 28. April, 5 Uhr sind die Vorstände von GDBA und TRANSNET in Mainz und Frankfurt unterwegs: Das Werk in Griesheim sowie die S-Bahn-Werkstatt in Frankfurt, aber auch Station und Service in Mainz oder die Vodafone-Zentrale in Eschborn sind einige der Ziele. In Kassel werden unter anderem der Rettungszug und die Werkstatt von cantus besucht.

Für den Nachmittag laden GDBA und TRANSNET in Kassel und Frankfurt zu einer Mitgliederversammlung ein. Diese findet um 15:30 Uhr im Saalbau Gallus in Frankfurt und um 16:00 Uhr im Rathaus in Kassel statt.

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