Jobticket M wird pauschal versteuert

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat am 9. Dezember 2008 entschieden, dass die seit Anfang 2007 geltende Regelung zur Pendlerpauschale nicht mit den Regeln des Grundgesetzes vereinbar ist. Die Regierung hatte seiner Zeit das „Werkstorprinzip“ eingeführt. Dadurch wurden die ersten zwanzig Entfernungskilometer zum Arbeitsort steuerlich nicht mehr berücksichtigt. Ungültig, so entschieden die Richter.

Stattdessen wurde die alte Regelung zur Pendlerpauschale rückwirkend wieder in Kraft gesetzt. Für die Mitarbeiter der Bahn bedeutet dies: Für das Jahr 2008 wird die Pauschalversteuerung für das JobTicket (einschließlich der ersten 20 Kilometer) durchgeführt. Mit der Entgeltabrechnung im Januar erfolgte automatisch eine Korrektur in Höhe der Werbungskosten. JobTickets mit erstem Geltungstag nach dem 31. Dezember 2008 werden entsprechend der Entscheidung des BVerfG von vorn herein pauschal versteuert.

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