Aufbau der Gewerkschaft

Die Gewerkschaft ist nach demokratischen Grundsätzen aufgebaut. Sie gliedert sich räumlich in Ortsgruppen und Regionen. Zur Vertretung besonderer Belange bestehen Orts- und Regionalleitungen und eine Bundesleitung der Senioren, Regionalleitungen und eine Bundesleitung der Frauen sowie Ausschüsse und Arbeitskreise.

Der Gewerkschaftstag ist das oberste Organ der Gewerkschaft. Er ist für alle Mitglieder öffentlich und findet alle fünf Jahre statt. Die Delegierten des Gewerkschaftstages, die von den Mitgliedern gewählt werden, bestimmen die Richtlinien der Politik der Verkehrsgewerkschaft GDBA. Die Beschlüsse des Gewerkschaftstages sind für den Bundeshauptvorstand, den Bundesvorstand und den geschäftsführenden Bundesvorstand bindend.

Das höchste Beschlussgremium zwischen den Gewerkschaftstagen ist der Bundeshauptvorstand, der bei Bedarf – mindestens aber zweimal jährlich – zusammentritt. Der Bundeshauptvorstand ist zuständig für alle grundsätzlichen und wichtigen Angelegenheiten, soweit sie nicht dem Gewerkschaftstag vorbehalten sind.

Die Satzung der Verkehrsgewerkschaft GDBA stellt sicher, dass die ehrenamtlich tätigen Amtsinhaber beim Gewerkschaftstag und im Bundeshauptvorstand über Mehrheiten verfügen.

Die Mitglieder des Bundeshauptvorstandes werden vom Gewerkschaftstag bzw. von den Delegierten der Regionalversammlungen gewählt.

Der Bundesvorstand, dem die Mitglieder des geschäftsführenden Bundesvorstandes, die vom Gewerkschaftstag gewählten hauptamtlich tätigen Bundesvorstandsmitglieder, die Vorsitzenden der Regionen und der Vorsitzende der Bundesleitung der Senioren angehören, ist für alle grundsätzlichen Angelegenheiten zuständig, soweit sie nicht dem Gewerkschaftstag oder dem Bundeshauptvorstand vorbehalten sind.

Der geschäftsführende Bundesvorstand, der aus dem hauptamtlich tätigen Bundesvorsitzenden, zwei hauptamtlich tätigen stellvertretenden Bundesvorsitzenden und dem ebenfalls hauptamtlich tätigen Bundesgeschäftsführer besteht, wird von den Delegierten des Gewerkschaftstages gewählt. Er führt im Rahmen der Beschlüsse des Gewerkschaftstages, des Bundeshauptvorstandes und des Bundesvorstandes die Geschäfte und nimmt die ihm satzungsgemäß übertragenen Aufgaben wahr.

 

Regionen ersetzen bis Februar 2007 die Bezirke

Auf regionaler Ebene bestehen Regionen. Oberste satzungsgemäße Einrichtung der Region ist die Regionalversammlung, deren Delegierte, soweit sie diesem Gremium nicht auf Grund von Satzungsbestimmungen angehören, von den Mitgliedern gewählt werden. Die Regionalversammlung ist für die Mitglieder der Region öffentlich und findet rechtzeitig vor dem Gewerkschaftstag statt. Sie bestimmt die Richtlinien der Gewerkschaftsarbeit in der Region und wählt die Mitglieder des Regionalvorstandes, die diesem Gremium nicht auf Grund von Satzungsbestimmungen angehören.

Zwischen den Regionalversammlungen ist der Regionalbeirat, dem u. a. alle Ortsgruppenvorsitzenden und je ein Mitarbeitervertreter der Gewerkschaft aus jedem Wahlbetrieb bzw. jeder Dienststelle in der Region angehören, das höchste Gremium der Region. Für die Führung der Geschäfte ist der Regionalvorstand zuständig.

Der Bundeshauptvorstand hat die Bildung folgender Regionen beschlossen: Nord (ehemalige Bezirke Hamburg und Hannover), Nordost (ehemaliger Bezirk Nord-Ost), West (ehemalige Bezirke Essen, Köln und Frankfurt), Südwest (ehemaliger Bezirk Südwest) und Süd (ehemaliger Bezirk Bayern).

Um sicherzustellen, dass unsere Mitglieder kompetente Ansprechpartner in der Fläche haben, werden in Berlin, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, München, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart mit hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besetzte Geschäftsstellen der Verkehrsgewerkschaft GDBA eingerichtet.

 

Ortsgruppen unverzichtbar

Die Region ist in Ortsgruppen unterteilt, die z.B. an größeren Eisenbahnknotenpunkten bestehen oder sich über den Bereich eines Wahlbetriebes, eines Betriebes oder einer Dienststelle erstrecken. Einrichtungen der Ortsgruppe sind die Hauptversammlung, die einmal jährlich stattfindet, sowie der Ortsgruppenvorstand und der geschäftsführende Ortsgruppenvorstand.

Nähere Einzelheiten können der Satzung der Verkehrsgewerkschaft GDBA entnommen werden.

 

gdba-jugend

Zur Förderung der Jugend- und Nachwuchsarbeit auf jugendgemäßer Grundlage sind die Mitglieder der Gewerkschaft bis zum vollendeten 27. Lebensjahr in der „Jugend der Verkehrsgewerkschaft GDBA“, abgekürzt „gdba-jugend“, zusammengefasst. Die Organe und Einrichtungen der gdba-jugend beraten und beschließen über ihre besonderen arbeitsrechtlichen und tarifvertraglichen Angelegenheiten. Für die Organisation der gdba-jugend und die Durchführung der Jugendarbeit gilt die „Satzung der gdba-jugend“.

 

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